| „Mädchen in der Manege"
ist ein Koope- rationsprojekt des Circuszentrums Balloni mit dem Kinder-
und Jugendzentrum Wiesentreff, das vom Land Nordrhein- Westfalen gefördert
wird. Seit gestern ler- nen 25 Mädchen unter der Leitung von neun
Betreuern, was es heißt, als Fakir auf dem Nagelbrett, als Balancekütistler
auf dem Drahtseil oder als Artist auf dem Trapez zu stehen. Und was es
heißt, alles alleine organisieren zu mussen. |
| „Es gibt keine Vorgaben.
Die Mädchen sollen alles selbstständig erarbeiten", erklärt
Elke Schmücker; Mitgründerin des Circuszentrums. Das heißt
auch, dass die Neun- bis 14- Jährigen ihre Kostüme in Eigenregie
schneidern sowie Choreo- graphie und Musik selbst zusammenstellen - wie
in einem richtigen Zirkus. |
| Dabei gehen ihnen Profis
zur Hand. Heute ist die Artistin Lucy Lou aus Hamburg zu Gast, um zu erzählen,
wie es ist, mit Zirkus- arbeit sein Geld zu verdienen und um Tipps zu geben.
Morgen hilft eine Schneiderin beim Kreieren der Kostüme, Donnerstag
gibt es Ratschläge von einer Kosmetikerin beim Schminken. „Die Verpackung
ist eben auch wichtig", lacht Schmücker. |
| Genauso wie der Name. |
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Im Zirkus „Mimori" lernen Carina Jablowski (11), Berit Wenthaus (12), Kim
Koll mann (10), Katharina Zicholl (10) und Julia Menne (9, v.I.), wie man
auf Laufkugeln balanciert - eine wackelige Angelegenheit. |